Orouboros – Rasend in den Stillstand

Installation von Boris Petrovsky in der Johanniterkirche.

Foto: Luca Rüedi, The View

Das Hochgeschwindigkeitsprinzip der Welt des 21. Jahrhunderts steht im Zentrum der Arbeiten von Boris Petrovsky. In seiner Installation in der Johanniterkirche in Feldkirch beschäftigt sich der Konstanzer Künstler mit dem rasenden Stillstand unserer hochkomplexen Medien- und Konsumgesellschaft. „Ouroboros“, das altägyptische Symbol der Schlange, die ihren eigenen Schwanz verzehrt, ist das Denkmodell seiner Analyse unseres Umgangs mit Raum und Zeit. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 17. Juni.

Boris Petrovsky, geb. 1967 in Konstanz, lebt und arbeitet seit 2007 in Konstanz. 1989 bis 1996 studierte er Freie Kunst und Produktdesign an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (HfBK). Auszeichnungen beim Prix Ars Elektronica 2010 und 2014 und beim Japan Media Arts Festival 2012 in der Kategorie interaktive Kunst. 2015 hat der Künstler den geladenen Wettbewerb Kunst am Bau der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch gewonnen.

 

Die Ausstellung im Detail:

Vernissage: Freitag, 31. März 2017, 20 Uhr
Einführende Worte:
Dr. Albert Kümmel-Schnur, Medienwissenschafter Universität Konstanz

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 14 Uhr

Lange Nacht der Kirchen
Freitag, 9. Juni bis 24 Uhr geöffnet
Getränkebuffet

Neu: StilleKlangRaum
Mittwoch, 14. Juni 2017 , 20 Uhr. Eine spirituelle Begegnung in der Johanniterkirche in Zusammenarbeit mit der Diözese Feldkirch.
Details dazu folgen in einer separaten Presseinformation.