Artikel aus der Kategorie: Ausstellungen

Von 05.11.10 bis 23.12.10

Bruder Baum Schwester Liebe

Als Baum der Erkenntnis von Gut und Böse wird in einer Paradieserzählung ein Baum bezeichnet, der sich zusammen mit dem Baum des Lebens in der Mitte des Paradiesgartens befindet. Den Menschen wurde allerdings von Gott verboten, von dessen Früchten zu essen. Dieses Verbot symbolisiert die Grenzen, die dem Menschen als Geschöpf Gottes gesetzt sind.


Von 09.07.10 bis 02.10.10

A Laundry Field

Drei verschiedene Videos werden nebeneinander in grossem Format auf eine Wand projiziert, direkt aneinander stossend, sodass sich ein riesiges dreiteiliges bewegtes Bild ergibt. Der begleitende Ton gibt die realen Geräuschkulissen der jeweiligen Szenerien wieder. In der Mitte sind Aufnahmen von Wäschern aus dem Stadtteil Dhobi Ghat in Mumbai, dem ehemaligen Bombay, zu sehen.


Von 16.04.10 bis 12.06.10

Licht der Erinnerung

Philippe Arlaud + Florence Grandidier Religion kommt vom lateinischen „religere“, was soviel wie „verbinden“ bedeutet. Und was der Mensch verbindet, Orte, Personen, Ereignisse, bezeichnen wie gemeinhin als Gedächtnis. In unserer immer schnelllebigeren Welt hat Gedächtnis zunehmend weniger Platz, ebenso wie Spiritualität. Menschen verraten sich selbst, indem sie ihre Geschichte, ihr Gedächtnis vergessen. Die Erscheinungen unserer…


Von 05.02.10 bis 03.04.10

Heng

THE RESOLUTION OF PARADOX WANG CHAOYING Was bedeutet „Frieden“? Ich meine, die Idee des Friedens existiert bereits in der Natur und in einer sehr einfachen Lebensphilosophie, einer, wie sie jeder Mensch verstehen und nach- vollziehen kann. In der chinesischen Folklore gibt es dazu eine Geschichte: Ein Mann findet auf einer Straße zufällig ein herrenloses Pferd….


Von 18.09.09 bis 23.12.09

Staub

Der zentrale inhaltliche Aspekt im Schaffen von Brigitte Hasler zeigt sich formal zwischen dem Gegenstand und dessen zunehmender Auflösung. Nicht das Starre, Unverrückbare interessiert sie, sondern der Prozess, das im Wandel Begriffene, der Übergang, das Fließende sowohl in der menschlichen Existenz als auch in Elementen der Natur.


Von 10.06.09 bis 29.08.09

HEILIGES LAND

Seit bald zwanzig Jahren übersetzt Schönborn spirituelle Fragestellungen ins fotografische Bild. In der Johanniterkirche entwickeln sechs farbensprühende Fotoarbeiten in Leuchtkästen eine künstlerische These zum Trialog der Religionen. Das öffentlich virulente, jedoch bislang im Feld der Kunst weitgehend ignorierte Thema einer Annäherung der drei Abrahamsreligionen Judentum, Christentum und Islam, wird hier mit einer fulminanten Verbildlichung aufgegriffen.


Von 19.03.09 bis 16.05.09

TOTENTANZ 2009

HARALD GFADER + GEROLD HIRN Auszug aus dem Interview der Künstler mit E. Jakob: E. Jacob: Wieso nennen sie ihr gemeinsames Projekt Totentanz? G. Hirn: Der Totentanz war ursprünglich eine szenische Aufführung von 4-zeiligen Wechselreden zwischen dem Tod und bis zu 24 rangmäßig absteigenden Personen vom Papst, dem Kaiser, dem König bis zum Bauern, der…


Von 09.01.09 bis 13.03.09

CELESTIAL BANQUET

„CELESTIAL BANQUET“ ist Teil der Ausstauschausstellung, „JENSEITS VON GROSSEN MAUERN UND KLEINEN ZÄUNEN“, zwischen der Guangzhou Academy of Fine Art in China und dem Palais Liechtenstein Feldkirch. Weitere Ausstellungsorte sind das Palais Leichtenstein, Kunstverein A4, Galerie Feurstein, und die Galerie 60, dies ist auch die erste Gemeinschaftsausstellung aller Galerien und Ausstellungsorte in der Stadt Feldkirch.


Von 04.04.08 bis 31.05.08

Dauerhafte Landung

Die Installation nutzt den Teil der unbenutzten Kirche, wo sich die archäologische Ausgrabung befindet. Die Ausstellung besteht aus vier lebensgroßen Figuren und einem Videofilm mit Endlosschleife, der an die Decke projiziert wird. Die vier Figuren stehen im gleichen Abstand zueinander in einem Quadrat angeordnet. Sie sind gekleidet wie Flugeinweiser, in der Hand rote Fackeln und anstelle der Köpfe finden sich Bienenkörbe.


Von 01.02.08 bis 23.03.08

QUO VADIS DOMINE

Shinji Komiya aus Tokio, hat mit seiner Arbeit „QUO VADIS DOMINE“ (Wohin gehst du Herr) einen vollkommen neuen Impuls gesetzt: Die gesamte Kirche ist in mystisches Dunkel gehüllt, über die Wände und über die Decke zucken sich stetig verändernde Projektionen, die von kleinen „Maschinchen“ ausgesendet werden.